Imkerverein Welden 1905 e.V.

Willkommen

Herzlich willkommen beim Imkerverein Welden 1905 e.V.                                               

Der Imkerverein Welden besteht aus circa 90 Hobbyimker in und um Welden, in der Nähe von Augsburg und betreut zurzeit etwa 300 Bienenvölker. Welden befindet sich in einem Reinzuchtgebiet für Carnica-Bienen, weswegen dort alle Imker die Carnica-Biene halten. Die meisten imkern auf Zander-Maß und können sich so gegenseitig mit Futter- oder Brutwaben aushelfen, wenn mal Not am Manne ist. Der Verein kümmert sich um die Weitergabe des Imkerhandwerkes und freut sich einige sehr kompetente Imker dabei zu haben, die bereitwillig ihr großes Wissen aus teilweise bis zu 70 Jahren Erfahrung teilen. Er pflegt das Vereinsleben, unterhält einen Lehrbienenimkerstand, der jederzeit besucht werden kann und engagiert sich in der Region durch Aktionen für die Öffentlichkeit.

Probeimkerstand / Bienen-Erlebnisgarten

Mobile-Bienenfutter-Tankstelle

Mobile-Bienenfutter-Tankstelle

Die diesjährige Sammelbestellung wurde von Matthias Reich (Schriftführer des Vereines) vorbereitet und durchgeführt.

Zuerst wurde vom Südzucker-Tanklastwagen das Bienenfutter (Apiinvert) angeliefert und in einen riesigen lebensmittelechten Tank abgefüllt.

Über ein selbst entwickelten per Software gesteuertes Abfüllsystem, wurde dann das zähflüssige Bienenfutter in Kombination mit einer speziellen Pumpe und einer angeschlossenen Waage in mitgebrachte Behältnisse, oder von Matthias bereitgestellte Kanister in der jeweils vom Imker bestellten Menge abgefüllt.

Neben einem guten Preis pro Kilo, wurde diesmal auch eine große Müll-Einsparung erreicht, da Apiinvert-Bienenfutter normalerweise in 28 kg Wegwerf-Kartons verkauft wird. Die Abgabe fand dieses Jahr beim Sportheim statt – 5.500 Kilo Zuckersirup waren im grünen Tank! Kleine Schwierigkeiten konnten schnell gemeinsam behoben werden. Matthias bietet diese Mobile-Bienenfutter-Tankstelle auch für andere Vereine an. Hier der Link dazu: https://Mobile-Bienenfutter-Tankstelle.de

Melezitosehonig

Melezitosehonig

Wer hätte das gedacht, nach neun Jahren gibt es wieder Melzitosehonig, auch Zementhonig genannt. Eine bestimmte Waldlausart, die Große Schwarze Fichtenrindenlaus, hat sich gut entwickelt und fast alle Bienenvölker haben das bemerkt und fleissig diesen Waldhonig eingetragen. Leider bedeutet das viel Arbeit für die Imker, weil dieser Honig sehr hart und zäh ist und weder gut geschleudert noch von den Bienen als Winterfutter verwendbar ist. Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, was man mit den Waben machen kann. Diese wurde ausführlich beim gut besuchten Imkerstammtisch diskutiert. Der Verein hat sich, eben vor neun Jahren, einen Entdeckelungswachsschmelzer gekauft. Damit werden die Waben komplett eingeschmolzen und Wachs und Honig schonend von einander getrennt. Dieses Gerät wurde nun eingeweiht, mit einer Bedienungsanleitung versehen und fleissig von den betroffenen Imkern benutzt.

Nach einigem Getüftel war die optimale Anordnung der Waben gefunden.

Hochwasser

Hochwasser

Das schwere Hochwasser Anfang Juni 2024 hat auch einige Imker des Vereins getroffen. Da die Imker über ihren Mitgliedsbeitrag automatisch eine Versicherung für diverse Schäden rund um die Imkerei abgeschlossen haben, konnte ein finanzieller Ausgleich geschaffen werden.

Belegstelle

Besuch bei der Belegstelle

Die Probeimker machen einen Ausflug zur Belegstelle Jettingen-Scheppach. Dort kann man Königinnen zum Begatten hinbringen oder Zuchtmaterial (also Bienenlarven) bekommen.

Da der Imkerverein Welden zum großen Teil in der Schutzzone der Belegstelle liegt, achten die Imker sehr darauf nur die dort verwendete Rasse, die Carnica-Biene, zu halten. Einige Imker nutzen das Angebot der Belegstelle regelmäßig, die ab Mitte Mai immer freitags ab 18:00 Uhr geöffnet hat.

Links: ein Begattungskästchen

Rechts: die Vatervölker mit den Drohnen, die die Königinnen begatten.

Schwarm

Schwarm

Ein Schwarm im Mai – ein Fuder Heu!

So lautet ein altes Sprichwort.

Am Lehrbienenstand hängt ein Schwarm im Apfelbaum. Die Probeimker bergen ihn zusammen mit dem Imkervater Rudolf Nowak. Zum Glück ist der Apfelbaum noch so klein…

Probeimker 2024

Probeimker 2024

Dieses Jahr kann wieder mit voller Belegung des Lehrbienenstandes ausgebildet werden. Insgesamt zehn Probeimker, davon die Hälfte Kinder und Jugendliche, treffen sich seit Anfang März um alle Arbeiten rund ums Imkern, unter der Leitung von Uwe Kummer und Rudolf Nowak, zu erlernen.

Es werden Rähmchen gebaut, gedrahtet und Mittelwände eingelötet. Das Jahr ist gut und die Bienen fleissig, bald kann geschleudert werden.

Mit der Entdeckelungsgabel wird die Wachsschicht von der Wabe entfernt um sie danach zu schleudern.

Die Probeimker lernen, wie und warum man einen Kunstschwarm herstellt. Es werden Bienen aus verschiedenen Völkern in einen Korb zusammen geführt. Im kleinen gelben Käfig ist die neue Königin. Die Probeimker nehmen den Kunstschwarm mit nach Hause. So eine Autofahrt mit den Bienen im Korb ist immer spannend. Im kühlen Keller werden sich die Bienen aneinander gewöhnen und nach drei Tagen dürfen sie in ihr neues Zuhause einziehen.